Bodensee Ungeheuer
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Käsesahne !

Das kleine Ungeheuerkind werkelt gerade mal wieder in der Küche - und am Ende wird eine Käsesahne fertig sein.

Eine ganze Torte für 4 Bodenseeungeheuer. Hat ganz zufällig jemand etwas Hunger und mag vorbei kommen?
Eine Tasse Kaffee gibt es auch noch dazu

Silly 08.03.2008, 16.17| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ungeheuerliche Küche | Tags: Kuchen

Der kleine Sprechdachs (Huch Verlag)

Gestern habe ich meine Freundin Marion besucht, und nicht nur um zu tratschen - sondern sozusagen um einzukaufen.
Sie hat einen kleinen Spielwarenladen in Tettnang. Allerdings vertreibt sich hauptsächlich pädagogische Spiele und nicht irgendein Spielzeug, dass eigentlich kein Mensch benötigt ;-) oder das man in jedem Drogeriemarkt bekommt.

Also habe ich mich aufgrund der Diagnose des kleinen Ungeheuerkindes einmal umgesehen und bin natürlich auch fündig geworden.



Dieses Spiel vom Huch Verlag ist mir in den Korb gehüpft. Es geht darum, eine kleine (lustige) Geschichte zu erfinden und sich diese zu merken. Um sie dann wieder abzurufen, wenn der kleine Sprechdachs (die Spielfigur) auf das entsprechende Kärtchen kommt.
Das kleine Ungeheuerkind hat an diesem Spiel - das übrigens für Kinder ab 4 Jahre geeignet ist - eine Menge Spaß. Wir lassen uns allerhand witzige kurze Geschichten einfallen - und eines ist jetzt schon sicher, sich 10 Geschichten zu merken, und immer wieder neue dazu - das ist gar nicht soooo einfach.

Daher erhält dieses Spiel von mir das Prädikat wertvoll.

Silly 07.03.2008, 14.06| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ungeheuerliches Irgendwas | Tags: Der kleine Sprechdachs, Erzähl-Memo-Spiel,

Wut, blanke Wut

Was für ein Mensch muß man eigentlich sein, wenn man eine kleine Katze anfährt und dann diese dann zuckend in sichtbarem Schmerz mitten auf der Strasse liegen lässt?
Noch schlimmer: was für ein Mensch muß man sein, wenn man einfach so, vielleicht schulterzuckend, an diesem Tier vorbeifährt. Man sieht es dort liegen, sich winden und trotzdem schafft man es nicht auszusteigen und sich zu kümmern?
Wie armseelig sind diese Leute? Das kann doch nicht nur Hilflosigkeit sein. Ich finde das einfach nur armseelig.
Die Mentalität, diese Einstellung "geht mich doch nichts an" oder "hab ich doch nichts mit zu tun" ist sowas von zum K*tzen und vor allem für mich total unverständlich.
Anhalten, gucken - ja darin sind die Menschen gut. Sensationsgier - Ekelhaft finde ich sowas. Anhalten, gucken und aussteigen, gucken - darin sind diese kleingeistigen Geier gut. Ja das können sie.

Aber anhalten und helfen das können sie nicht. Da hat man ja nichts zum erzählen, zum rumprahlen. Diese Menschheit wird irgendwann an Herzlosigkeit und Egoismus zugrunde gehen.

Das widert mich schlicht und ergreifend an. 

Hatte es dieses Tierchen nicht verdient, das man ihm in diesen letzten Minuten ein ein bißchen Liebe gibt ???? Dieses Tierchen, dass anderen Menschen viel bedeutete? Dieses Kätzchen, dass nun von zwei Kindern schmerzlich vermisst wird - und nicht nur von den Kindern, von den Eltern auch?
Dieser Kater hat darauf gewartet, dass jemand kommt, ihm über das Fell streichelt und ihm sagt, dass er gehen darf. Das wäre doch nicht so schwer gewesen.
Ich hoffe, der Mensch, der dieses Blut an den Rädern kleben hat wird hoffentlich bald seine gerechte Strafe erhalten, egal wie sie aussehen mag. Denn eines sollte man nicht vergessen: irgendwann kommt alles zu einem zurück.

Gizmo, ich weiß dass Bongo Dich am Ende des Regenbogen erwartet. Es tut mir unendlich leid um Dich, Du schönes Tier.




Silly 07.03.2008, 07.53| (6/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ungeheuer Neues | Tags: Herzlosigkeit der Menschen, Neugier,

Wieder einmal: wie erwartet ...

Nachdem ich am Dienstag mal wieder in die Schule zitiert wurde, bin ich heute (Donnerstag) auch glatt mal hingegangen. (Hach, ihr könnt mir glauben, Lust dazu hatte ich nicht ...)

Nunja, das Gespräch ist im Prinzip verlaufen wie erwartet, außer dass das Wort "Zurückstellung" mit keiner Silbe erwähnt wurde, dafür aber sicherlich umso häufiger gedacht *g*

Das Gespräch an sich war total fruchtlos, wie erwartet hat die Lehrerin des kleinen Ungeheuerkindes absolut keine Ahnung wie sie mit der Diagnose umgehen kann. Sie hat die Art und Weise ihres Unterrichtes nicht verändert. Jegliche Frage meinerseits wurde mit etwas ganz anderem beantwortet - was mir beweist, dass sie sich nicht einmal ansatzweise in die Materie eingedacht oder gar eingelesen hat.
Aber klar, warum sollte sie auch, sie will unseren Sohn ja unbedingt SOFORT zurückstellen.

Es ist mir durchaus auch klar, dass Lehrer es nicht einfach haben, ihnen fehlt ganz klar im Hintergrund ein Netzwerk, in dem sie Informationen abrufen können (wenn sie wollen). Aber denoch ist das keine Entschuldigung. Die Damen und Herren Grundschullehrer haben doch wohl diesen Beruf ergriffen, weil sie Kindern etwas beibringen wollten und Kinder mögen - da kann man sich halt nunmal nicht auf dem Wissenstand des Studiums ausruhen, da muß man einfach mit der "Zeit" gehen. Und selbst, wenn wie in unserem Fall nur 2-3 % aller Kinder überhaupt diese Diagnose haben, selbst dann muß man was tun, damit man dem Kind gerecht werden kann, und die Lernerei für es leichter/verändert wird.

Das ist in meinen Augen nur gut und recht. Schlußendlich ist nur das Kind der leidtragende Faktor, denn Aussicht auf Heilung gibt es nicht. Es wird sein Leben lang, sein Päckchen zu tragen haben, und hoffentlich damit klar kommen. Aber für dieses Klarkommen muß man es einfach unterstützen. Anders funktioniert das nunmal nicht - und da müssen alle dazu an einem Strang ziehen.

Silly 06.03.2008, 15.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Ungeheuerliches Irgendwas | Tags: Schule, ignorante Lehrer,

Es ist mal wieder soweit

.... es ist Schultütenbastelzeit, das sagt mir meine Statistik ....

und so wie letztes Jahr kann ich nur wieder Herrn J.W. v. Goethe zitieren:

Herr, die Not ist groß!

Die ich rief die Geister
werd ich nun nicht los.

Ich glaube diese Spongebob-Schultüte wird mich noch bis in alle Ewigkeiten begleiten.

Silly 06.03.2008, 08.59| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Ungeheuer viel Blödsinn | Tags: Schultüte, Goethe,

Lara Adrian: Geliebte der Nacht/ Gefangene des Blutes

und noch zwei Bücher habe ich letzte Woche gelesen - da es Teil 1 und Teil 2 einer Serie darstellt habe ich einfach mal zusammengefasst ;-)

geliebte1.jpg

Zusammenfassung
Geliebte der Nacht:
Gabrielle wird Zeugin eines Mordes, die Bilder auf ihrem Handy, die sie geistesgegenwärtig machte überzeugen die Polizei nicht und eine Leiche wird auch nicht gefunden.
Erst am nächsten Tag, als Kommissar Thorne auftaucht nimmt Gabrielle sich ernst genommen. Allerdings ist Lucan Thorne nicht der, für den er sich ausgibt...

Gefangene des Blutes:
Tess, Tierärztin mit Leib und Seele findet mitten in der Nacht in ihrer Praxis einen schwer verletzten Mann. Verzweifelt kämpft sie um sein Leben. Und als der Morgen graut scheint alles so wie immer. Aber nichts wird mehr so sein, wie bisher - Tess wird in Dinge verstrickt, mit denen sie eigentlich nichts zu tun haben will, und schlußendlich schwebt sie in Todesgefahr.

Mein Fazit:
Die Bücher von Lara Adrian sind Vampirromane der leichten Kost. Ungewöhnlich ist, dass die Gegner der Vampire ausnahmsweise mal nicht menschliche Vampirjäger sind, sondern Vampire.
Alles in allem sind die Bücher ganz nett, leicht und schnell lesbar und vor triefen sie nur so vor Erotik und Anzüglichkeiten. Wenn man also nicht sonderlich tiefschürfende Literatur erwartet ist man bei diesen Vampiren gut aufgehoben.
Kleines Manko: wer die Vampirserie der Black Dagger kennt, kommt nicht umhin div. Gemeinsamkeiten festzustellen - was aber der Story selber keinen Abbruch tut.

Silly 04.03.2008, 17.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Ungeheuerliche Bücherkiste | Tags: gelesen

Simon Beckett: Die Chemie des Todes

















Zusammenfassung:

David Hunter ist seit 3 Jahren Landarzt in einem kleinen Dorf Nahe Norfolk in England.
Doch eines Tages gerät die Dorfidyelle ins Wanken, als zwei Jungs den Leichnam einer Frau im Wald finden. Da die Verwesung schon länger im Gange ist, muß ein Fachmann die Todesursache und den Todeszeitpunkt herausfinden. Und schon am Anfang der Ermittlungen durch die Polizei wird klar, dass Dr. David Hunter etwas zu verbergen hat - eine traurige Vergangenheit, die den besten Anthropologen Englands dazu veranlasst in einem kleinen Dorf als Landarzt zu arbeiten.

Mein Fazit:
Die Chemie des Todes ist ein gutes Buch. Er spielt ganz sicher in der Topklasse unter den Thrillern eine Rolle.
Was mir persönlich nicht an dem Buch gefällt, ist das man vorausahnen kann, wer das nächste Opfer sein wird. Auch die ineffizienten, sich ständig wiederholenden Träume von Dr. Hunter bringen dem Buch rein gar nichts ein. Es wäre auf Dauer spannender wenn ihm nicht ständig Frau und Tochter im Traum erscheinen und warnen würden. Zumal dadurch seine romantische Beziehung zu Jenny etwas leidet.
Trotzdem schafft es Simon Beckett die Spannung aufrecht zu erhalten und eigene Überlegungen, wer denn nun schlußendlich der Täter sein sind, laufen ins Leere und dadurch wird das Ende ein Überraschungsknaller.
Also: wer gute Thriller mag, sollte sich diesen nicht entgehen lassen.

Silly 04.03.2008, 08.22| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Ungeheuerliche Bücherkiste | Tags: gelesen

Stellung beziehen

Stellung beziehen heißt es. Eine Stellung nehmen zu einem 30 m Mobilfunksendemast, der direkt am Spiel- und Bolzplatz in Friedrichshafen-Ettenkirch aufgestellt werden soll, damit - man höre und staune - die kleinen Teilgemeinden, die nun im Zuge von T-City kein Glasfaserkabel bekommen haben, im Internet surfen können.
Eine nette Idee, denken sicher diejenigen, die das betrifft. Aber mal ehrlich, haben die sich überhaupt richtig informiert? Oder andere Frage: wurden die überhaupt richtig informiert? Und wenn ja von wem?
Die Telekom wird imho hier sicherlich keinen Mobilfunkmast aufstellen, nur damit ein paar Nasen surfen können. Das würde sich doch alles andere als lohnen - und auch ein Mobilfunksendemast muß rentabel sein. Imho will die Telekom hier einen Mobilfunksendemast aufstellen, damit man ein Funkloch ausfüllen kann. Und die Telekom wird dann doch ganz sicher auch den vielen Platz an dem Mast an andere Mobilfunknetzbetreiber weitergeben. Ach, und was auch auf den Mast kommt - ein HotSpot, damit die Mamis und Papis in Elternzeit, zukünftig mit Laptop im Sandkasten surfen und buddeln können.

Außerdem wenn man mal die Ausrichtung der Antennen betrachtet, so sind die alles andere als auf die betroffenen Weiler ausgerichtet. Vielleicht sollte das ja schon mal etwas zum Nachdenken anregen?

Was mich an dieser Sache eigentlich wirklich aufregt ist die Art und Weise, wie man im Ortschaftsrat diesen Sendemasten genehmigen wollte. Eigentlich sollte werden, ohne die Büger vorher zu informieren - leider ist das mal GsD kräftig in die Hose gegangen, und dass nun Anwohner Sturm gegen den Masten laufen führt zur großen Verwunderung.

Über den eigenen Tellerrand hinausschauen ist nicht gerade die Stärke der Menschen hier in Oberschwaben und am Bodensee - das ist mir schon aufgefallen, als wir in diese Region gezogen sind. Eigene kleine Süppchen kochen und möglichst nicht auffallen, keine Stellung beziehen.
Vor allem, beziehen die Menschen keine Stellung, die in irgendeiner Form in Vereinen tätig sind oder einen kleinen Betrieb haben. Vor was haben die Angst? Ist das kein freies Land mehr, indem man seine Meinung offen vertreten darf? Oder wird einfach keine Stellung bezogen, weil man keine Meinung/keine Stellung / keine Position zu dem Thema hat?
Wenn dem so ist, dann sage ich nur:  armes Volk....

Meine Stellung ist klar: ich will diesen Mast auf keinen Fall. Ich brauche ihn defintiv nicht. Ich muß Zuhause nicht mit dem Handy telefonieren können, ich muß das sowieso nur in Ausnahmefällen. Ich brauche auf dem Spiel- und Bolzplatz kein HotSpot. Ich brauche ganz sicher nicht noch mehr Strahlung, die tagtäglich auf meine Familie einwirkt.

Selbst wenn man kein Internet über die Dt. Telekom haben kann, es gibt andere Möglichkeit ins Netz zu kommen - man muß sich nur mal informieren und nicht darauf warten immer alles fertig geliefert zu bekommen.

Stellungnahmen sind ausdrücklich willkommen und gewünscht.


Silly 03.03.2008, 09.15| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Selles und Jenes vom Ungeheuer | Tags: Mobilfunksendemast Ettenkirch, T-City,