Bodensee Ungeheuer
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Gestern kam mein ersehntes Rezi-Exemplar .... und es herrschte erst mal Lachen im Hause Bodenseeungeheuer....

der Grund auf dem Umschlag:




... da hat wohl jemand vor dem Versand gründlichst recherchiert...

darin war dann folgendes:



und ich bin wirklich schwer gespannt auf den Inhalt, denn vielleicht erhalten wir hier ein paar Anreize was wir zur absoluten Unabhängigkeit in Sachen 'Energien' tun können.
Das wir außer beim Strom schon unabhängig von fossilen Brennstoffen sind kann unter 'ungeheuerliches Heizgedings' (Link rechts) nachgelesen werden.

Silly 01.04.2012, 10.58 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Carolin Römer: Die irische Meerjungfrau



Zusammenfassung:

Fin O'Malley - seines Zeichens erfolgloser Detective in Dublin, wird in ein kleines Dorf im Nordwesten Irlands geschickt um einen Bilderraub aufzuklären. Die gefunden Fingerabdrücke am Tatort weisen auf einen vor 10 Jahren bei einem Schiffsunfall getöteten Kriminellen.

Mein Fazit:

Schräg und gut recherchiert schreibt Carolin Römer von den irischen Eigenheiten. Von verworrenen, absonderlichen Dorfgemeinschaften, nicht verstanden Anspielungen und einem Polizisten, der - weil der Zufall es so will - sich als Journalist ausgibt. Von Kobolden, Meerjungfrauen und einem vor zig Jahren verschwundenen Pferd.
Fin ist sicherlich nicht der Schnellchecker, Whiskey gegenüber ist er auch nicht abgeneigt (wie kann man da auch abgeneigt sein...) - aber er versucht mit allen Mitteln den Fall zu lösen.
Und das ist es, was ihn so sympathisch macht - er ist total verstrahlt und chaotisch - und glaubt mehr oder weniger die Geschichten der 'Märchenerzählerin' die auch schon mal vor unsichtbaren Kobolden auf der Straße warnt.
Carolin Römer hat ein wirklich tolles Erstlingswerk hingelegt - und die Frage ob es wirklich eine Meerjungfrau ist, die über den Winter an Land gekommen ist und mit der es Fin da treibt, hält sich doch recht lange im Raum.
Und am Ende wird klar:  man kann viel verändern, aber nunmal nicht alles - und ein gestohlenes Bild kann mal eben alles beenden.

Frau Römer, DANKE für dieses Buch -  ich bitte um mehr Bücher dieser Sorte.


Silly 30.03.2012, 13.38 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Katja Brandis/ Hans-Peter Ziemek: Schatten des Dschungels

Vor einiger Zeit habe ich mich mal wieder bei Blogg Dein Buch für eine Lektüre beworben, wurde auch ausgewählt und nachdem ich nun das Buch vom Beltz-Verlag erhalten und gelesen habe dürft ihr euch über die Rezension freuen.


Zählen ein paar Menschenleben,

wenn du die ganze Welt retten kannst?



Kurze Zusammenfassung:

2025. Cat ist Mitglied bei Living Earth, einer Gesellschaft zur Erhaltung der letzten Regenwälder auf der Erde. Als sie auf einer Demo in München abhauen muß, folgt ihr Falk, DER Umweltschützer überhaupt, auf dem Fuße.  Beide rennen durch Gassen und Hinterhöfe und schaffen es so die Polizei abzuschütteln.

Cat trifft sich immer öfter mit Falk - und als ein neues Projekt im Regenwald von Guyana ansteht, sind die beiden schon über ein Jahr ein Paar.  Zusammen im Regenwald, scheint Falk plötzlich ein Geheimnis zu haben - ein Geheimnis, das Cats Vertrauen zu ihm zerstört. Und so kommt es, das Cat um ihr Leben durch den Dschungel von Guyana rennen muss.


 Mein Fazit:

Schatten im Dschungel ist ein Jugendbuch. Dies einmal vorweg. Ein gutes, zum Nachdenken anregendes Jugendbuch. Ein Buch über Naturschutz, Profitgier von Konzernen, Freundschaft und Liebe, Vertrauen und Verrat.

Das Autorenduo Katja Brandis und Hans-Peter Ziemek, haben das Buch klar durchstrukturiert. Es gibt eine Unterteilung in drei große Hauptkapitel, die prinzipell aussagen, um was es nun gehen wird.

Cat, ziemlich naiv, verliebt und auch jung baut im 1. Kapitel 'Die Stadt' Vertrauen zu Falk auf. Die überzeugt auch ihre Eltern von seiner Redlichkeit - und schafft es so deren okay für den Dschungel zu erhalten. Irgendwie kommt Falk als recht komischer, verschlossener Zeitgenosse rüber. Man erfährt leider nicht wirklich etwas über ihn - und Cats Eltern sind da wohl auch etwas betriebsblind, wie man so schön sagt.

Im größten Kapitel des Buches 'Der Dschungel' wird Cats Naivität durchgerüttelt und schlußendlich bleibt Realität zurück. Die Blauäugigkeit fällt ihr wie Schuppen von den Augen, als sie mit in den Terrorismus einbezogen wird. Im Zwiespalt mit sich selbst, möchte sie zwar den Regenwald retten, aber Menschenleben zu gefähren - das ist ein anderes Thema. Cat steht zwischen Vertrauen und Mißtrauen. Als letzteres siegt macht sie sich auf und rennt um ihr Leben. Weg von Falk, weg von der Sicherheit der Gruppe.
... wo wir wieder bei einer total naiven Cat angelagen. Leider hat ihr Ausflug in die Realität nicht lange gedauert...
Mal ernsthaft... Cat hat hier einen klaren Schnitt gemacht. Sie kann und möchte keine Terroristin sein und macht sich vom Acker - aber ich bezweifel ganz ernsthaft, dass eine Flucht durch den Dschungel Guyanas so einfach ist, wie Brandis/Ziemek sie beschreiben. Cat kommt fast ohne einen Kratzer und Krankheiten davon. Die entkommt schließlich Auftragskillern, und habgierigen Goldgräbern. Das ist schon alles ziemlich unwahrscheinlich. Klar ist sie die Heldin der Geschichte, aber ein paar Kratzer hätten ihr auch in diesem Jugendbuch kein Abbruch getan. Hier wird etwas an unsere Jugend, für die das Buch geschrieben ist, projeziert, dass so zu 99 % nicht stattfinden kann/wird.

Im letzten , kurzen Hauptkapitel 'Die Seuche' ist Cat wieder in Europa angelagt. Die Krankheit, die die Gruppe um Falk geschaffen und unter die Menschheit getragen hat, ist lange vor Cat in Europa angekommen. Doch immer noch wird Cat gejagt, obwohl sie doch eigentlich zu spät kommt. Als dann Falk wieder ans Tageslicht tritt - auch er ist aus dem Dschungel zurück, kommt es zum Ende.

Vertrauen oder Mißtrauen? Leben oder Sterben? Naivität oder Realtiät?
Das sind die Hauptfragen um die es in diesem Buch wirklich geht. Dies vor dem Hintergrund des Naturschutzes erarbeitet - ein prima Werk für Jugendliche.

Die Protagonisten allgemein kamen mir durchweg alle sehr naiv  vor, teilweise undurchschaubar, charakterlos. Manchen Nebenfiguren waren so schemenhaft - das Sam der Troll dageben wie eine reale Person wirkte.

Ich muß zugeben, ich bin ein Mensch gerne auch mal Cover schaut - und das Cover von Schatten des Dschungels fand ich auf den ersten Blick doch sehr geheimnisvoll, inspirierend und gleichzeitig doch auch Hoffnung vermittelnd. Es ist wirklich schön gestaltet und passt hervorragend zum Inhalt des Buches.

Alles im allem würde ich dem Buch maximal 4 Punkte auf einer Skala bis 5 geben.
Es liest sich zwar flüssig, aber die Story ist doch teilweise sehr unwahrscheinlich. Außerdem störte es mich erheblich, dass im Präsens geschrieben wurde.

Herzlichen Dank für das Rezi-Exemplar nochmals an      

     und an den Verlag


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Silly 10.03.2012, 10.24 | (0/0) Kommentare | PL

Jacques Berndorf: Eifel Blues



Zusammenfassung:
Sigi Baumeister, u.a. Journalist eines großen Hamburger Magazins, wird von einem seiner Redakteure zu einem Mordschauplatz geschickt. Er soll unauffällig recherchiern, da wohl die Bundeswehr etwas unter den Teppich kehren will. Sigi, alles andere als unauffällig, wird erst mal ordentlich verdroschen....

Mein Fazit:
Ich habe Eifelblues ganz und gar unvoreingenommen auf mein Kindl geladen, einzig und alleine erhoffte ich mir einen tollen Krimi, in toller Landschaft mit einem taffen Ermittler. Bekommen habe ich einen mutmaßlichen Spionagethriller, der am Ende doch nur :-, ein Eifersuchtsdrama ist....aber da kommt man nicht drauf.
Soviel BND, MAD und Verfassungsschutz, Bundesstaatanwaltschaft, eine Hauptstadt Bonn und LKWs aus der DDR verwirren das Gemüt.
Keine Frage, gut und spannend geschrieben, und ich finde es toll, das Baumeister mehr als einmal eins auf die Mütze kriegt..... aber ich finde das Buch hätte inzwischen andere Genre verdient: Urban Fantasy O:) Denn das mag schon ein kurzweiliger Krimi sein, aber ein Krimi aus einer anderen Welt.


Nichts desto trotz lese ich schon im 2. Band Eifel Gold ... und der startet vielversprechend ohne Verwirrungen ;-)

Silly 27.01.2012, 09.34 | (0/0) Kommentare | PL

Seltsam zu lesen

Ich lesen auf meinem EReader ja gerade



dieses Buch ...

Und ich muß feststellen, es ist sehr seltsam ein Buch aus den Zeiten des kalten Krieges zu lesen. Ein Buch über Spinoage, Geheimdienste, Bundeswehr und DDR.  Kalter Krimi Krieg mitten in der Eifel.

Very strange!

Silly 22.01.2012, 10.14 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Rita Falk: Schweinskopf al dente (Hörbuch)

Zusammenfassung:
Beim Moratschek auf der Windschutzscheibe steht ein Morddrohung, nur leider hat es niemand ausser ihm gesehen ... bevor sie von der Sonne weggeschmolzen wurde
 - in seinem Bett liegt ein Schweinskopf... den hat wenigstens der Eberhofer gesehen, bevor er wieder verschwindet, der Schweinskopf
Und deswegen zieht der Moratschek beim Eberhofer ein, so zwecks Personenschutz...
Der hält so fei gar nix von dem Spezl, denn der hört mit dem Eberhofer Papa so laut des nächstens die Beatles daß der Franzl da mal mit der Dienstwaffe durchgreifen muß - und kurz und knapp den Plattenspieler zu Kleinplastik schießt....

Mein Fazit:
Oh weia, wehe wenn er losgelassen - im dritten Band ist der Eberhofer Franzl noch respektloser, vulgärer und komischer als den den beiden ersten Bänden zusammen - und wird dafür auch noch befördert! Mit silbernen Sternen auf der Schulter lässt es sich noch besser ermitteln - auch wenn man von polizeiinternen Vorgaben gar nix hält, und alles so macht wie man es schon immer machte.
Der Krimi ist kurzweilig, fast sinnfrei, super lustig und spannend. Die einzelnen Figuren wachsen von Krimi zu Krimi - aber erwachsen werden sie. Und der Moratschek (seines Zeichen übrigens Richter) und der Papa sind zusammen ein echt hammerhartes Gespann.



Danke Frau Falk für einen weiteren erheiternden Eberhofer Krimi. Ich freu mich schon auf den nächsten und hoffe, dass der Franzl nix dem toten Chef zu tun hat ;-)

Silly 09.01.2012, 20.18 | (0/0) Kommentare | PL

Menno

jetzt schiesst der Eberhofer den Plattenspieler vom Vater zusammen, und was ist ???
Ich kann nicht weiterhören, weil ich in die Garage gefahren bin, und erst mal nicht weg wieder weg muß *grmpppf*


Silly 02.01.2012, 23.11 | (0/0) Kommentare | PL

Michael Linnemann: Rachezug I & II

Im Amazon Kindle Forum bin ich kurz vor Weihnachten auf einen Beitrag gestossen, in dem ein Autor Leseproben seines Thrillers verteilte .... daher erst einmal herzlichen Dank Herr Linnemann,  für die beiden Teile Ihres ersten Romans.


Zusammenfassung:

An einem heißen Sommertag stolpert in Göttingen ein schwer verletztes Mädchen in das Wohnzimmer von Kriminalkommissarin Nora Feldt. Nora schafft es den Notarzt zu rufen und mit den Mädchen zu reden. ... ' Er ist noch immer hinter mir her!' kann es noch sagen, bevor ein Schuss fällt und das Mädchen tot zusammenbricht....
Es beginnt die Jagd nach dem Mörder, der noch weitere Mädchen auf dem Gewissen hat und im Blutrausch vor niemand halt macht....

Mein Fazit:

Serientäter gibt es auch in deutschen Thrillern, zumindest in diesem. Obwohl das Phänomen normalerweise ein typisch amerikanisches ist - hat es Michael Linnemann doch recht gut geschafft - einen nach Deutschland zu 'transferieren'.
Der Thriller ist spannend - keine Frage .... aber:
Leider fehlt den beiden Kommissare irgendwie nicht nur der Überblick über die fälligen Tätigkeiten, die jeder Kripo'ler eigentlich aus dem Effeff beherrschen sollte.  Personenüberprüfung? Fehlt oder ist nur ansatzweise vorhanden!
Datenabgleich mit einem anderen Tatort? Wird nicht erwähnt!
Dafür gibt es einen Profiler, der nicht hilft. Weil er sich für den Täter zuständig sieht.  Prima?!
Die Figuren, finde ich sehr gut durchdacht und  auch sympathisch, wenn da nicht die Namen wären, die das muß ich gestehen finde ich furchtbar gewählt. Frau Feldt und Herr Korn. Öhm - ich hatte ständig das Lied 'ein Bett im Kornfeld' im Sinn beim Lesen. Dazu die private Problematik von Nora Feldt - deren Lebenspartner eine ziemliche Zicke ist - ließ mich den Liedtitel noch weniger aus dem Kopf kriegen.
Beide sind ziemliche Softies, und kommen einem ein bißchen unbedarft und teilweise unlogsich vor - so als hätten sie gestern erst mit der Polizeihochschule abgeschlossen und noch keine Ahnung von der Materie. Es geschehen Fehler über Fehler - und am Ende endet alles in einem Blutbad. Dabei ist es so offensichtlich wer der Täter ist (war mir am Anfang von Teil 2 ganz schnell klar)... wenn die nur mal ordentlich ermittelt hätten :-\
Wie erwähnt: wirklich spannend und kurzweilig geschrieben, aber leider in der Ermittlung recht fehlerhaft.




Silly 01.01.2012, 16.22 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Andreas Föhr: Karwoche (Wallner/Kreuthner 3)



Zusammenfassung:

Kreuthner ist los! Mit 150 Sachen rast er hinter seinem Kumpel eine Passstraße runter.... Dumm nur, das genau da Kommissar Wallner auf der Gegenspur fährt. Um aus der Not eine Tugend zu machen, entschließt sich Kreuther schnell zu einer Verkehrskontrolle am Fahrzeug seines Kumpels. Dass der nun aber eine Leiche im Kofferraum rumfährt - ist selbst dem nicht klar.

Mein Fazit:

Wehe wenn er losgelassen! In diesem dritten Wallner/Kreuthner- Buch von Andreas Föhr, geht es hauptsächlich um "bayrisch-anarchistischen Kollegen" Kreuthner. Kreuthner, der generell nicht das macht, was sich für einen Polizisten gehört. Kreuther, der doch sehr viel Kontakte zur Miesbacher 'Unterwelt' hat - und das nicht im polizeilichen Sinne. Kreuthner, der alles gut meint - und sich leider der Konsequenzen nicht immer bewußt ist. Kreuthner halt.
Ich finde es immer wieder interessant zu sehen, was Andreas Föhr aus Kreuthner Irrungen und Wirrungen macht. Wie er es schafft Kreuthner trotz allem als die Person hinzustellen, die die wichtigsten Punkte im Fall klärt - und trotzdem die Komik der Person aufrecht zu erhalten.

~~~~ da fehlt noch was .... ~~~~

Silly 28.12.2011, 12.26 | (0/0) Kommentare | PL

Gewonnen!

Ihr erinnert Euch an meine Rezi:

?

Ja?
Dann ist gut!
Auf jeden Fall ist mir kurz darauf auf Gesichtsbuch Henning Bröhmann über rowohlt über den Weg gelaufen.... und 'er' hatte ein Gewinnspiel im Angebot, an dem ich nicht ohne mitzumachen vorbeikam.... also habe ich die Gewinnfrage beantwortet und tja, ich habe gewonnen... eine Kiste Wein ... naja eher eine halbe Kiste Wein - denn: bei uns am Bodensee beinhalten Weinkisten 6 Flaschen und nicht nur 3 - aber ich will mich keinesfalls beschweren.
Im Karton, der pünktlich zu Heilig Abend bei mir ankam, fand ich wirklich lecker, fruchtigen - aber denoch trockenen fränkischen Bröhmann Riesling vom Weingut am Stein.



Was mir allerdings bis heute noch nicht klar ist, was eigentlich das Cover mit dem Buch zu tun hat...



Auf jeden Fall möchte ich noch Dankeschön an Henning Bröhmann sagen ;-) und natürlich an den rowohlt Verlag!

Silly 26.12.2011, 10.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL